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Verpflegung für den Hund unterwegs

​Egal ob wir mehrtägig wandern, mit dem Auto auf dem Weg zum Urlaubsziel sind, oder einfach gerne längere Spaziergänge machen: Regelmäßige Pausen sind Pflicht für unseren Hund. Und was ist dafür besser geeignet, als spezielle Reise-Näpfe?

Öfter mal Pause machen

Wer unterwegs ist, muss auch eine Pause machen – vor allem mit Hund sollten wir regelmäßig einen Stopp einlegen, um unsere tierische Begleitung zu wässern und ihr je nach Aktivität einen energiereichen Snack zu geben. Während wir bei Fahrten im klimatisierten Zug oder Auto die nächste Pause etwas hinauszögern können, sollten wir bei Wanderungen spätestens alle zwei Stunden eine Pause an einem schattigen Plätzchen einlegen, unserem Hund Wasser geben und ihn ein paar Minuten ausruhen lassen.

Auch für uns Menschen ist die regelmäßige Trinkpause übrigens besser, als erst zur Halbzeit eine Pause zu machen und dann zu versuchen, sämtliche verlorene Flüssigkeit auf einmal auszugleichen. Nur haben wir im Gegensatz zum Hund die Möglichkeit, dank Trinkblase oder Wasserflasche auch im Laufen oder mit nur einer minimalen Pause zu trinken und auch einen kleinen Snack können wir ohne Zwischenstopp verzehren.

Um unseren Hund zu verpflegen, müssen wir aber zwangsläufig anhalten. Umso wichtiger ist es dann, dass Futternapf, Snacks und Wasser schnell zur Hand sind und nicht erst der ganze Rucksack ausgeräumt werden muss. Dafür vergleichen wir verschiedene Faltnäpfe und Futtertaschen / -säcke, die platzsparend und schnell zugriffsbereit in Außentaschen des Rucksacks verstaut werden können.

Infos und Tipps

Regelmäßige Pausen: Alle zwei Stunden bei einer Wanderung, bei Zeichen von Erschöpfung auch früher bzw. sofort. Im Kühlen und ohne Anstrengung darf es auch mal länger dauern bis zur nächsten Rast.
Hochwertige Näpfe: Einen guten (Reise-)Napf kaufen wir ein Mal im Hundeleben. Dabei sollten wir auf schadstofffreie Materialien achten und die Gesundheit unseres Hundes nicht gefährden, nur um ein paar Euro zu sparen.

Der US-amerikanische Hersteller Ruffwear stellt den bekannten Falt-Napf für draußen in mehreren Farben, Größen und Ausführungen her. Bewährt hat sich das Modell schon lange: Die stabile Form schützt den Napf vor Umfallen, die lebensmittelechte Beschichtung hält Trinkwasser im Inneren und nach Benutzung können wir den Napf platzsparend verstauen. Falls wir besonders leicht unterwegs sein möchten, greifen wir zum Trail Runner Napf von Ruffwear, der zusammengefaltet in die Handfläche passt, dafür aber weniger Stabilität bietet. In der Produktlinie des innovativen Herstellers finden wir zudem den robusten Kibble Kaddie Futterbeutel, in dem wir das Lieblingsfutter unseres Hundes wasserdicht aufbewahren können. Zwar sind die Produkte von Ruffwear nicht ganz günstig, dafür finden wir aber Näpfe in verschiedenen Größen passend für unseren Hund und das in einer sehr guten Qualität.

Einen ähnlichen, aber günstigeren Weg schlägt die irische Firma Kurgo ein, die ihren Trockenfutterbeutel in der Form ebenfalls einem wasserdichten Packsack nachempfindet. Der Futterbeutel lässt sich mit abnehmender Futtermenge komprimieren und nimmt so kein zusätzliches Volumen ein, wodurch er im Rucksack immer einen Platz findet. Sehr hilfreich ist die kleine Tasche auf der Seite, in der der separat erhältliche Silikon-Faltnapf Mash N' Stash verstaut werden kann. So ist immer alles beisammen für eine Pause.

​Einen besonders praktischen Futterbeutel gibt es vom Hersteller "Wolf of Wilderness": Der ebenfalls zehn Liter fassende Transportbeutel kann unten seitlich aufgeklappt  und das Futter direkt in den Napf geschüttet werden. Für den harten Outdoor-Einsatz könnte diese Funktion zwar eine Schwachstelle sein, gefällt uns aber gut, um beispielsweise bei einer Pause auf der Autofahrt schnell den Napf aufzufüllen.

Eine deutlich günstigere Alternative für den Napf stellen die in vielen Zoohandlungen erhältlichen Faltnäpfe aus Silikon dar, die allerdings durch ihre konische Form recht wackelig stehen und auf unebenem Untergrund schnell mal umkippen können. Hier sollten wir darauf achten, dass der Napf PVC- und BPA-frei ist – die von uns getesteten Markenprodukte erfüllen diese Vorgaben.

Nicht an der Qualität sparen

​Ebenso  wie wir nicht das billigste Futter kaufen, das wir finden können, empfehlen wir, auch ausschließlich Qualitätsprodukte zu kaufen, wenn es um die Gefäße für Trinkwasser und Futter geht. Sicherlich finden sich auf Verkaufsplattformen aus Fernost noch günstigere Angebote, die den hier vorgestellten Modellen optisch sehr ähnlich sehen. Sollten sich aus diesen billigen Nachbauten allerdings Chemikalien lösen und in Futter oder Wasser übergehen, zahlt unser Hund mit seiner Gesundheit – also Pfoten weg von Billiganbietern.

​Egal für welche Version wir uns entscheiden, mit jedem der hier gezeigten Näpfe und Behälter wird unser Hund glücklich sein. Das Volumen von Napf und Futterbeutel passen wir auf unsere üblichen Touren und die Futtermenge des Hundes an und schon sind wir immer für eine Pause bereit!

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