Reiseziele und Touren
Bergwandern mit Hund an der Hörndlwand

Aufbruch in die Chiemgauer Alpen
Unsere heutige Tour führt uns auf die Hörndlwand in den Chiemgauer Alpen und belohnt den Aufstieg mit einer tollen Aussicht auf Täler, Wälder und umliegende Berggipfel. Auch wenn die Strecke für Mensch und Hund bereits mit mäßiger Wandererfahrung gut machbar ist, solltet ihr Zeit einplanen. Hin- und Rückweg dauern zusammen gute fünf Stunden und umfassen 2000 Höhenmeter, trotz Einkehrmöglichkeit schadet es nicht, Proviant und gegebenenfalls Regenbekleidung mitzunehmen.

Infos und Tipps
Art: Hin- und Rückweg
Startpunkt: Wanderparkplatz Seehaus Ruhpolding, Seehaus 5, 83324 Ruhpolding
Dauer: 5 Stunden
Strecke: 9,3 km
Höhenmeter: 2.000 Höhenmeter
Ideale Jahreszeit: Juni bis September
Schwierigkeit: Mittel, Trittsicherheit und ggf. Schwindelfreiheit erforderlich
Für Hunde: Eher für größere Hunde geeignet, Trittsicherheit erforderlich. Wasser und Snacks sind empfehlenswert.
Kontakt: urlaub@chiemsee-chiemgau.info
Unsere Tour beginnt an dem Wanderparkplatz beim Gasthaus Seehaus (Seehaus 5, 83324 Ruhpolding) und führen uns durch den Wald zum ersten Wegweiser in Richtung Hörndlwand.
Den malerischen Bach kreuzen wir in der ersten Etappe einige Male, hier bietet sich vor allem auf dem Rückweg eine gute Trinkmöglichkeit für den Hund.
Nach einer guten Stunde, 400 Höhenmetern und einigen schönen Wasserfällen erreichen wir die Branderalm, die von Mitte Juni bis Ende September bewirtschaftet wird (Montag Ruhetag). Für alle, die auf der Suche nach einem kurzen Ausflug mit schöner Aussicht und einer Einkehrmöglichkeit sind, ist nun Pause angesagt.
Alle Wanderbegeisterten auf zwei und vier Beinen biegen an einer Hütte vor der Brandneralm links ab und machen sich über die Almwiese auf den Weg zum Gipfel. Hier ist Vorsicht geboten und der Hund sollte angeleint werden, damit es nicht zu ungewollten Annäherungsversuchen mit den Almkühen kommt. Nachdem wir die Alm hinter uns gebracht haben, geht es wieder im wildromantischen bayerischen Wald weiter.
Weiter geht's Richtung Gipfel
An der nächsten Weggabelung wählen wir, ob wir den steilen Jägersteig (rechter Weg) beschreiten wollen, oder uns für die entspanntere Route durch das Ostertal (linker Weg) entscheiden. Der Jägersteig ist nur für Geübte Wanderer geeignet, teils muss man sich auf allen Vieren bewegen, Hunde müssen an manchen Stellen springen. Da wir einen erholsamen Ausflug und keinen waghalsigen Abenteuerurlaub möchten, wählen wir die linke Weggabelung.
Hier erreichen wir nach einiger Zeit einen Talkessel unterhalb der Hörndlwand, die rechterhand in den chiemgauer Himmel ragt. Wir durchschreiten den Kessel und steuern dabei auf den Einschnitt auf der gegenüberliegenden Seite zu. Die Felsscharte führt uns auf ein Hochplateau und bietet uns bereits einen Blick auf das erste Gipfelkreuz. Wir laufen noch etwas weiter bis zum Wegweiser, der uns zum Gipfel führt. Die letzten Meter geht es für uns durch Büsche und kleine Latschenkiefern, bis hierhin ist der Weg jedoch auch für ungeübte Wanderer problemlos machbar.

Höhenluft schnuppern vor dem Abstieg
Nach etwa drei Stunden erreichen wir das erste Gipfelkreuz und belohnen uns selbst mit einer fantastischen Aussicht auf die Berge, bewaldeten Täler und malerischen Almwiesen des Chiemgau. Damit wir später auch stolz behaupten können, die Hörndlwand bestiegen zu haben, müssen wir aber noch zum zweiten Gipfelkreuz auf 1684 Metern Höhe. Schwindelfreiheit und einen sicheren Tritt vorausgesetzt, gehen wir den kleinen Pfad zum höchsten Punkt der Hörndlwand und genießen noch einmal die Aussicht.
Das dritte Gipfelkreuz ist noch um einiges schwieriger zu erreichen und fordert Kletterkönnen von Mensch und Hund, weshalb wir uns stattdessen auf den Rückweg machen. In Serpentinen begeben wir uns hinab ins Ostertal und genießen auf der Wiese die Sonne, bevor es zur Brandneralm auf 1135 m Höhe geht. Jetzt auf dem Abstieg bietet die Einkehr in die Brandneralm Brotzeiten und andere zünftige Leckereien als Stärkung für die letzte Etappe bis zum Parkplatz.
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