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Der Kandelhöhenweg im Schwarzwald

Im urigen Schwarzwald gehen wir die letzte Etappe des 122 Kilometer langen Kandelhöhenwegs von Oberkirch nach Freiburg. Diese beginnt in Sankt Peter und ist mit ihren 18 Kilometern gut in einem Tag zu bewältigen – wenn auch wir aufgrund der Steigungen nicht völlig untrainiert sein sollten.
Gehen lässt sich der Weg sowohl von Freiburg in Richtung Sankt Peter oder in der von uns favorisierten Richtung von Sankt Peter nach Freiburg, bei der wir weniger Höhenmeter im Aufstieg bewältigen müssen und auch mehr Möglichkeiten zur Einkehr am Ende der Wanderung haben.
Die Verbindung von Freiburg nach Sankt Peter ist überraschend gut für die bergige Region des Hochschwarzwaldes: In gut 50 Minuten und mit nur einem Umstieg erreichen wir das Dorf mit der wunderschönen Barockkirche vom Freiburger Hauptbahnhof aus.

Infos und Tipps
Art: Einfacher Weg, Startpunkt mit Bus und Bahn gut erreichbar
Startpunkt: Kloster St. Peter auf dem Schwarzwald, Zähringer Str., 79271 St. Peter
Dauer: 5 Stunden
Strecke: 18 km
Höhenmeter: 1600 Höhenmeter
Ideale Jahreszeit: März bis Oktober, heiße Sommertage meiden
Schwierigkeit: Mittelschwer
Für Hunde: Für lauffreudige Hunde mit Kondition geeignet, die Steigungen gut laufen können
Kontakt: mail@schwarzwald-tourismus.info
Eine Tour mit vielen Höhenmetern
Die 1600 Höhenmeter dieser fünften Etappe des Kandelhöhenwegs sind nicht zu unterschätzen, weder für den Menschen noch für den Hund. Wanderstöcke sind insbesondere für den Abstieg nach Frieburg empfehlenswert – beim Wandern mit Stöcken können wir die Hundeleine bequem in den Hüftgurt unseres Rucksacks einfädeln.
Mit dem ÖPNV in Sankt Peter angekommen, besichtigen wir zunächst kurz die Barockkirche samt Kloster, das noch immer in voller Pracht in Hügel und Wiesen eingebettet erstrahlt. Das Kloster wurde in den 1720-er Jahren erbaut und bereits 1806 im Zuge der Säkularisation wieder aufgelöst; das tut der makellosen Erscheinung der Anlage aber keinen Abbruch.
Mit genügend Wasser und Proviant im Gepäck machen wir uns auf in Richtung Freiburg, unterwegs gibt es leider keine Möglichkeit, unsere Vorräte aufzufrischen. Wir finden aber die eine oder andere Stelle für ein Picknick, am Streckereck auf halber Strecke sogar mit Grillstelle: leckere Verpflegung einzupacken, lohnt sich also.

Über den Schlossberg nach Freiburg
Nach einer Stärkung für unseren Hund und uns geht es weiter zum Rosskopf und dem Roßkopfturm, kurz zuvor kommen wir noch am Friedrichsturm vorbei. Nun gehen wir auf dem Gebirgskamm, beide Aussichtspunkte bieten daher einen schönen Ausblick über den nördlichen Breisgau und die östlichen Ausläufer von Freiburg bis hin nach Kirchzarten. Nun beginnt der Abstieg unserer Wanderung über die Roßkopfstufe und den Roßkopfhaldenweg erreichen wir die Rote Hütte und den Burghaldenring. Immer weiter bergab geht es über den Schlossberg zum Kanonenplatz, von dem aus wir nun gegen Abend eine tolle Aussicht über die Freiburger Altstadt und das Münster erhaschen.
Je nachdem, wie gut wir vorangekommen sind und wie viel zeit uns bleibt, können wir hier verweilen, den Ausblick genießen und Erinnerungsfotos schießen – mit seiner schönen Aussicht ist der Kanonenplatz auch bei den Einheimischen sehr beliebt. Haben wir uns sattgesehen, erreichen wir über das Schwabentor die malerische und aufendig restaurierte Freiburger Altstadt. Nun können wir die engen Gassen und gepflasterten Plätze erkunden, den Münsterturm besteigen, uns nach Einkehrmöglichkeiten umsehen und den Abend ausklingen lassen.
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