​Reiseziele und Touren

Der Ith-Hils-Weg: mit Hund bis zum Humboldtsee

Auf dem 82 km langen Ith-Hils-Rundweg wandern wir die Etappe von Coppenbrügge zum Humboldtsee – ein echter Geheimtipp in toller Landschaft.

Über den Ith-Gebirgszug von Coppenbrügge gen Süden

Da der Ith-Hils-Weg zwar insgesamt ein Rundweg ist, wir allerdings nur eine Teilstrecke gehen, müssen wir uns um unseren Rückweg kümmern. Entweder können wir unser Auto in Coppenbrügge parken, oder aber am Endpunkt am Humboldtsee parken und dann mit dem Bus nach Coppenbrügge fahren. Falls wir ohne Auto anreisen möchten, kommen wir stündlich mit der Regionalbahn von Hameln aus in wenigen Minuten nach Coppenbrügge.

Parken wir unser Auto am Humboldtsee, können wir von Montag bis Freitag stündlich mit der Buslinie 50 (Richtung Hameln) von Wallensen aus zum Startpunkt (zurück-)fahren. Die Bushaltestelle befindet sich an der Kreuzung Niedertor – Glocksee, der späteste Bus fährt um 17:32 Uhr ab. Samstags verkehrt der letzte Bus um 16:20 Uhr, hier fahren wir zunächst mit einem Kleinbus und steigen dann in Salzhemmendorf die Linie 50 um.

Infos und Tipps

Art: Einfacher Weg, Rückfahrt mit Bus möglich

Startpunkt: Felsenkeller 11, 31863 Coppenbrügge

​Dauer: 6 Stunden

Strecke: 20 km

Höhenmeter: 1050 Höhenmeter

Ideale Jahreszeit: März bis Oktober

Schwierigkeit: Schwer

Für Hunde: Lauffreudige Hunde mit guter Kondition, Wasser und Snacks mitnehmen

Kontakt: info@oestliches-weserbergland.de

​Mit Snacks und Wasser im Gepäck beginnt unsere Wanderung am Felsenkeller in Coppenbrügge, einem guten und hundefreundlichen Restaurant, das allerdings leider erst abends öffnet. Wir gehen durch die baumgesäumte Straße Richtung Ith und folgen der Beschilderung zur "Teufelsküche".

Schon bald lassen wir die Häuser von Coppenbrügge hinter uns und befinden uns im Buchenwald, der Weg wird steiler und wir befinden uns in der Nähe des Bergkamms. Im Verlauf der Strecke wechselt der Weg immer wieder vom Bergrücken ins Tal, was eine gewisse Kondition von uns und unserem Hund fordert.

Bereits nach kurzer Zeit kommen wir an verschiedenen Felsformationen vorbei: Zunächst gelangen wir in die "Teufelsküche", die wahrscheinlich durch eine eingestürzte Höhle entstanden ist und schon vor mehreren tausend Jahren als Kultstätte genutzt wurde, und wenig später erreichen wir "Adam und Eva", zwei steil in den Hummel rangenden Felsnadeln.

Immer wieder ist der Weg mit Aussichtspunkten gespickt, den ersten davon (Fahnenstein) erreichen wir bereits kurz nach der "Teufelsküche" und im weiteren Verlauf der Wanderung geben leicht erklimmbare Felsen die nötige Höhe, damit wir über die Baumkronen der Buchenwälder schauen können. Den Höhepunkt bietet der Ithturm, erbaut auf dem mit 439 Metern höchsten Punkt des Ith-Kamms, dem Lauensteiner Kopf.

Von hier an geht es nun bergab, Blumen und Kräuter säumen den Wegesrand und nach einigen Kilometern, aber einem technisch einfachen Abschnitt erreichen wir Ockensen. In dem beschaulichen Ort laden das Scheunencafé zu einer Pause und der Wasserbaum zu einem Erinnerungsfoto ein. Die letzte kurze Etappe bringt uns nach Wallensen und kurz danach erreichen wir auch schon den Humboldtsee, den bekanntesten und beliebtesten der vier Seen in dem ehemaligen Tagebaugebiet.

Übernachtungsmöglichkeit am Humboldtsee

​Alternativ zu einer Busfahrt zurück nach Coppenbrügge können wir im Waldhotel Humboldt in schöner Lage übernachten – und die Gelegenheit nutzen, den Abend am See zu verbringen oder uns bei einem gemütlichen Spaziergang zwischen den Seen an der Natur zu erfreuen.

Der Ith-Hils-Weg ist ein noch recht unbekannter Wanderweg, der aber definitiv Potenzial hat! Dass der Weg nicht überlaufen ist, kommt unserem Hund zugute und wir können in aller Ruhe die Aussichtspunkte genießen. Gepaart mit den hervorragenden Einkehrmöglichkeiten in Coppenbrügge und Ockensen kommt uns die mittelschwere Wanderung deutlich kurzweiliger vor.

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