​Reiseziele und Touren

Plön und die Holsteinische Schweiz

Eine wunderschöne Wanderung um den Behler See und den Dieksee, bei der wir die verwunschene Landschaft der der Holsteinischen Schweiz entdecken.

Durch Seen und Wälder: Von Plön nach Malente und zurück

Am Bahnhof in Plön beginnt unsere Tagestour durch die Holsteinische Schweiz – der Startpunkt hat gleich mehrere Vorteile für uns: Der Bahnhof ist sowohl von Kiel als auch von Lübeck aus sehr gut mit dem Zug erreichbar und direkt im Bahnhofsgebäude befindet sich eine Tourist Info, die uns für die Wanderung noch Tipps mit auf den Weg geben kann. Falls wir mit dem Auto anreisen, befindet sich an der B 76 ein kostenloser Tagesparkplatz, nur ca. 350 Meter vom Bahnhof entfernt.

Infos und Tipps

Art: Rundweg

Startpunkt: Bahnhofstraße 5, 24306 Plön

​Dauer: 6 Stunden

Strecke: 22,5 km, kürzere Variante möglich

Höhenmeter: 260 Höhenmeter

Ideale Jahreszeit: März bis Oktober

Schwierigkeit: Schwer

Für Hunde: Lauffreudige Hunde mit guter Kondition, Wasser und Snacks mitnehmen

Kontakt: touristinfo@ploen.de

Zwar gibt es auf unserer Wanderung in den urigen Wäldern der Holsteinischen Schweiz immer wieder schattige Stellen, für eine Tour von 22 km Länge brauchen wir aber unbedingt ausreichend Wasser und auch kleine Snacks im Gepäck.

​Den Bahnhof verlassen wir in östlicher Richtung und befinden uns direkt am Seeufer des großen Plöner Sees zu unserer rechten und dem alten Friedhof zu unserer linken. Kurz vor Ende des Friedhofs biegen wir rechts in den Wanderweg E1 ein, der uns einen guten Kilometer am Seeufer entlang führt. Über eine Brücke queren wir den Kanal zwischen dem großen Plöner See und dem kleinen Höftsee, anschließend umrunden wir den Edebergsee und den Großen Madebrokensee in bebautem Gebiet.

Sobald wir die Wohngebiete hinter uns lassen, tauchen wir in den Bruchwald ein, ein naturnahes, beinahe dschungelartiges Waldstück, in dem unser Hund viel zu Schnüffeln und zu Entdecken hat. Einige hundert Meter weiter, an der Engstelle zwischen Höftsee und Behler See können wir uns an der Bank eine Verschnaufpause gönnen und den Blick über die beiden Seen schweifen lassen. Etwa 300 Meter nach unserem Aussichtspunkt können wir rechts in den Wald einbiegen und uns an der nächsten Kreuzung links halten, um etwa 800 Meter Wegstrecke zu sparen und unserem Hund noch mehr Wald zum Entdecken zu bieten – alternativ halten wir uns auf dem ufernahen Weg E1.

Als nächstes erreichen wir das Dorf Niederkleveez, der Weg E1 führt uns auf direktem Weg durch den Ort und wieder zurück ans Seeufer. Nach etwa neuneinhalb Kilometern Gesamtstrecke erreichen wir nun die verwunschenen Spiegelteiche, die bei passendem Licht wie aus einem Märchenwald zu stammen scheinen.  Unsere nächste Ortschaft ist Malente, die uns kurz nach den ersten Häusern mit der im See sitzenden Malenter Jungfrau begrüßt. Malente bietet uns sowohl Einkehrmöglichkeiten am Ufer des Dieksees, als auch die Option, mit dem Zug vom Bahnhof Bad Malente-Gremsmühlen zurück nach Plön zu fahren. So lässt sich die Wanderung halbieren, bis Malente sind wir etwa elf Kilometer gegangen.

​Falls Hund und Mensch noch genug Energiereserven haben, gehen wir auch den Rückweg an den nördlichen Seeufern entlang. Kurz vor der kleinen Bucht in Malente biegt der Weg E1 rechts ab und vom Seeufer weg – diesem folgen wir ab jetzt nicht mehr, sondern halten uns an die Beschilderung mit blauem Querbalken auf weißem Grund. Die Bucht laufen wir aus, kommen am Seeufer entlang am Freibad vorbei und kreuzen die Bahnstrecke. Danach biegen wir links ab und verlassen den ausgeschilderten Weg kurzzeitig, gehen links etwa 500 Meter entlang der Bahn, bevor der Weg nach rechts abbiegt und wir wieder auf dem ausgeschilderten Weg sind, dem wir nach links folgen.

Nach etwa 700 Metern entlang der Dorfstraße erreichen wir den etwas höher gelegenen Aussichtspunkt, der uns einen Blick auf die weiten Felder und die Seen in der Ferne bietet. Weitere eineinhalb Kilometer geht es entlang der Dorfstraße und unserem Wanderweg, bis wir die kleine Bootsanlegestelle am Dieksee mit schöner Aussicht und Rastplatz erreichen. Bis hierhin sind wir knapp 15 Kilometer gegangen – bei einer Pause sammeln wir die Kraft für den letzten Abschnitt. Nach 600 Metern stoßen wir im Timmdorfer Ortskern wieder auf die Dorfstraße, der wir nun nach rechts folgen. Wir passieren noch einmal die Bahnstrecke und biegen an der Abzweigung nach Grebin nach Norden ab. Dem Weg folgen wir zunächst in nördlicher, später in nordwestlicher Richtung bis an den Schmarksee, vor dem wir links abbiegen. Durch Felder, Wiesen und Sumpfland führt uns der Wanderweg zum Gut Behl, kurz danach kreuzen wir abermals die Bahnstrecke und belohnen unsere Anstrengung mit der wunderbaren Aussicht über den Behler See.

Eine Wanderung mit viel Wasser

​Nach einem guten Kilometer erreichen wir eine Abzweigung, an der wir uns rechts halten und nun dem Wanderweg mit grünem Querbalken auf weißem Grund folgen. Dieser führt uns zunächst durch Felder, später am Ufer des Schöhsee zurück nach Plön, wo wir wieder am alten Friedhof vorbei und zum Bahnhof kommen. Eine Rückfahrt mit dem Zug nach Kiel oder Lübeck ist bis spät in die Nacht möglich.

​Eine wirklich schöne Rundwanderung, bei der es sich lohnt, die komplette Strecke zu laufen. Entlang des Weges gibt es für Menschen immer wieder tolle Aussichtspunkte und für unseren Hund viel zu entdecken, vor allem im Bruchwald und an den Spiegelteichen. Falls dem Hund die Kondition fehlt, ist deshalb die erste Hälfte des Weges und eine Rückfahrt ab Bad Malente-Gremsmühlen nach einer Stärkung direkt am Seeufer empfehlenswert.

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