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Rundweg Bärenstein: auf Pfoten und im Zug

Dieser Rundweg durch das Erzgebirge bietet alles, was das Herz begehrt: Wald, Wiesen, Wasser. Dazu lehrreiche und skurrile Museen und eine Zugfahrt mit einer dampfbetriebenen Schmalspurbahn.

In grenznähe durch ehemaliges Bergbaugebiet

Unsere Rundwanderung durch das Erzgebirge beginnt im Grenzort Bärenstein am Fuße des gleichnamigen Bergs. Unser Auto stellen wir auf dem kostenlosen Wanderparkplatz Bärenstein ab, der für Wohnmobile ebenfalls geeignet ist, allerdings ohne Strom und Versorgung bzw. Entsorgung. Eine Nacht lang können wir hier aber parken. Alternativ erreichen wir Bärenstein von Chemnitz aus mit dem Bus, die Fahrt dauert allerdings eineinhalb Stunden und beinhaltet einen Umstieg.

Infos und Tipps

Art: Rundweg

Startpunkt: Parkplatz Bärenstein, Bergstraße 14, 09471 Bärenstein

​Dauer: 5 Stunden, Teilstrecke mit Zug fahrbar

Strecke: 14 km, Teilstrecke mit Zug fahrbar

Höhenmeter: 500Höhenmeter

Ideale Jahreszeit: März bis Oktober

Schwierigkeit: Mittel

Für Hunde: Hunde mit mittlerer Kondition, Wasser mitnehmen

Kontakt: fvvb@baerenstein.de

Vom Parkplatz aus folgen wir dem Wanderweg (Markierung grüner Querbalken auf weißem Grund) nach Süden, immer zwischen Waldrand und Ortsrand, bis wir auf Höhe des Sportplatzes nach rechts in den Wald einbiegen. Der Weg formt eine langgezogene Rechts-Links-Kurve, mit der wir dem Feuerturm  ausweichen, ehe wir auf den direkt nach Süden verlaufenden Wanderweg treffen (blauer Querbalken auf weißem Grund).

Diesem folgen wir für etwa 200 Meter, biegen an der nächsten Kreuzung rechts ab und halten uns an der Gabelung erneut rechts. Auf dem Wanderweg mit gelber Markierung geht es nun recht zielstrebig zunächst im Wald, später über Felder nach Neudorf.

In Neudorf angekommen, erwarten uns gleich mehrere Sehenswürdigkeiten: Da wäre das Suppenmuseum, ein in dieser Art einzigartiges Museum in Deutschland, das über verschiedene Suppenarten und die Herstellung informiert und gegenüber die Schauwerkstatt "Zum Weihrichkarzl", die uns die Herstellung von Räucherkerzen näherbringt. In der "Gaststub' zur Bimmelbah'" können wir einkehren und uns – ganz ortstypisch – eine Suppe bestellen.

​Apropos Bimmelbahn: Durch Neudorf verläuft die Fichtelbergbahn. Mit der dampfbetriebenen Schmalspurbahn können wir die Teilstrecke bis Cranzahl im Zug zurücklegen. Hunde sind in den Zügen gerne gesehen und wir sparen uns den Streckenabschnitt Neudorf - Unterneudorf - Cranzahl, der oberhalb der Straße verläuft. Wer den Wanderweg komplett zu Fuß zurücklegen möchte, folgt hier ab Neudorf wieder dem mit grünem Querbalken ausgeschilderten Wanderweg nach Norden.

Von Cranzahl aus haben wir es auch schon fast geschafft: Nach einem optionalen Besuch im gut bestückten Räuchermannmuseum verlassen wir den Ort über den gelb markierten Wanderweg nach Südosten in Richtung der Talsperre Cranzahl und damit zum größten Gewässer der Region. Eingebettet in bewaldete Hügel liegt der Stausee friedlich vor uns, in der Nähe der Talsperre erhebt sich ein alter gemauerter Turm mit Verbindungssteg aus dem Wasser. Das Baden ist im See aber leider weder für unsere tierische Begleitung, noch für uns erlaubt, das Gewässer dient der Trinkwassergewinnung.

Rundwanderung mit Abwechslungs und Erkundungspotenzial

Von der Talsperre gehen wir noch einen Kilometer nach Südosten, diesmal wieder auf dem blau markierten Weg, bis wir am Waldrand auf die ersten Häuser von Bärenstein stoßen. Zwei Mal biegen wir kurz hintereinander nach links ab und gelangen auf der bereits vom Hinweg bekannten Strecke zum Wanderparkplatz zurück.

Der Rundwanderweg von Bärenstein über Neudorf und Cranzahl wartet trotz seiner vergleichsweise kurzen Strecke mit vielen Sehenswürdigkeiten und Museen auf. Das Highlight für Mensch und Tier der Wanderung ist die Fahrt mit der Schmalspurbahn.


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