​Reiseziele und Touren

Der Glaswanderweg im Fichtelgebirge

Auf dem technisch leichten, doch Kondition fordernden Glaswanderweg lernen wir etwas über die Geschichte rund um den Ochsenkopf und die Glasverarbeitung in der Region.

Ein Mal durch das Fichtelgebirge, bitte

Anreisen nach Weidenberg können wir mit dem Auto oder per Zug – in gut zwanzig Minuten ist der Bahnhof Weidenberg sehr gut mit dem Zug von Bayreuth aus erreichbar. Da der Glaswanderweg mit fast 40 Kilometern Länge aber nur gerade noch so als Tagestour durch geht und wir uns eigentlich auch Zeit für die beiden Glasmuseen, die zahlreichen Infotafeln entlang des Weges und vor allem auch für unseren Hund nehmen möchten, sollten wir entweder mit zwei Autos anreisen und eines schon zuvor in Bischofsgrün parken oder eine Übernachtung einplanen.

Infos und Tipps

Art: Einfacher Weg, Rückfahrt mit Bus 369 möglich

Startpunkt: Bahnhof Weidenberg, Bahnhofstraße 18, 95466 Weidenberg

​Dauer: 11:30 Stunden

Strecke: 39 km

Höhenmeter: 1500 Höhenmeter

Ideale Jahreszeit: März bis Oktober

Schwierigkeit: Schwer

Für Hunde: Ausschließlich für ausdauernde Hunde geeignet, Wasser und Snacks sind Pflicht

Kontakt: info@tz-fichtelgebirge.de

Zwar ist die Rückfahrt mit dem Bus 369 bzw. 329 von Bischofsgrün aus möglich, allerdings fährt der letzte Bus um kurz nach 18 Uhr, alle späteren Verbindungen beinhalten lange Umsteigezeiten und viele Umstiege. Mit einem Auto in Bischofsgrün haben wir genügend Zeit für Pausen und müssen nicht ständig die Uhr im Blick haben.

Wasser und Proviant für uns und unsere tierische Begleitung dürfen natürlich nicht fehlen. Solange wir die Tour aber nicht an einem Sonntag machen, finden wir in den durchquerten Orten auch Läden, in denen wir unsere Vorräte wieder auffüllen können.

In Weidenberg starten wir am Glasknopfmuseum (Kristallstraße 5, 95466 Weidenberg) und folgen von hier aus der Beschilderung des Glaswanderwegs, gekennzeichnet durch eine liegende 8 auf einem Kreuz. Vorbei am Bahnhof gehen wir Stadtauswärts in Richtung der Warmen Steinach, die wir kreuzen, den Ortsteil Rosenhammer durchqueren und die Straße kreuzen. Nachdem wir Waizenreuth passiert haben, laufen wir nun Richtung Norden und in der Natur. Immer wieder wechseln sich auf der Strecke geteerte Straßen innerhalb der Ortschaften und Feld- und Wanderwege außerhalb ab.. Immer in der Nähe der Warmen Steinach passieren wir die Ortschaften Sophiental und Zainhammer, bevor wir nach rechts in ein kleines Tal abbiegen. Hier laufen wir bis zum Stausee, aus dem der Wurzbach gespeist wird, queren den Bach und laufen auf der anderen Seite des Tals wieder zurück. Es geht weiter nach Norden, bis wir Warmensteinach (diesmal der Ort, nicht der Fluss) und damit das zweite Glasmuseum (Oberwarmensteinacher Str. 420, 95485 Warmensteinach) erreicht haben.

Wer es hauptsächlich auf die beiden Glasmuseen abgesehen hat, der kann vom Bahnhof Warmensteinach aus auch wieder zurück nach Weidenberg fahren, die Buslinie 369 verkehrt stündlich.

Der Glaswanderweg führt uns aus Fichtelberg hinaus und durch ein Waldstück an den malerischen Fichtelsee, der zu einer Pause einlädt. Den ersten Teil des Sees lassen wir rechts von uns und biegen dann kurz nach der Brücke zwischen den beiden Seehälften nach links ab, um auf dem ausgeschilderten Weg zu bleiben. Nach einem kurzen Stück am Campingplatz vorbei und entlang der Straße geht es wieder nach links in den Wald und weiter Richtung Norden, später nach Nordosten. Nach einigen Kilometern biegen wir rechts ab und kommen nun in den Bischofsgrüner Forst und queren den Weißen Main, der dem Karchesee entspringt, welchen wir ca. 700 m später erreichen.

Der Glaswanderweg führt uns aus Fichtelberg hinaus und durch ein Waldstück an den malerischen Fichtelsee, der zu einer Pause einlädt. Den ersten Teil des Sees lassen wir rechts von uns und biegen dann kurz nach der Brücke zwischen den beiden Seehälften nach links ab, um auf dem ausgeschilderten Weg zu bleiben. Nach einem kurzen Stück am Campingplatz vorbei und entlang der Straße geht es wieder nach links in den Wald und weiter Richtung Norden, später nach Nordosten. Nach einigen Kilometern biegen wir rechts ab und kommen nun in den Bischofsgrüner Forst und queren den Weißen Main, der dem Karchesee entspringt, welchen wir ca. 700 m später erreichen.

Die Strecke lieber auf zwei Tage aufteilen

Von hier aus sind wir beinahe auf der Zielgeraden: Die letzten fünf Kilometer laufen wir im Wald recht parallel zur B 303, bevor wir links abbiegen und in den Bischofsgrüner Ortsteil Fröbershammer gelangen. Bischofsgrün selbst umlaufen wir in einem Bogen nördlich und gelangen dann am nordwestlichen Ende der Stadt wieder in bebautes Gebiet, bevor uns der Glaswanderweg in die Brunnbergstraße führt.

Für Interessierte und Ambitionierte eine schöne Wanderung, um die Geschichte der Glasproduktion in der Region kennenzulernen, die bei viel Wegstrecke nur wenige Höhenmeter hat. Auch wenn die Tour an einem Tag machbar ist, empfehlen wir eine zweitägige Wanderung daraus zu machen. So bleibt genügend Zeit für die Museen, Infotafeln und für Ruhe- und Spielpausen mit unserem Hund.

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