​Reiseziele und Touren

Der Narzissenweg im Oleftal

Zwischen Ostern und Pfingsten besuchen wir die Narzissentäler in der Eifel und erfreuen uns an gelben Wiesen voller blühender Pflanzen. Auf dem dreistündigen Rundweg im Oleftal gibt es für Mensch und Tier gleichermaßen etwas zu entdecken.

Durch das Blumenmeer

Schon kurz hinter der westlichen Ausfahrt von Hollerath erreichen wir den Wanderparkplatz "Hollerather Knie", den wir alternativ von Hellenthal aus mit der TaxiBus-Linie 839 erreichen (Tel. +49-1804-151515, mindestens 30 Min. vorher anrufen). Bereits am Parkplatz gibt es einen Hinweis auf die geschichtsträchtige Gegend: Auf diesem Gebiet fand im zweiten Weltkrieg die Ardennenoffensive statt, woran uns die Panzersperren und die Gedenkstätte erinnern. Da wir auf dem Rundweg keine Einkehrmöglichkeit haben, müssen wir auf jeden Fall Wasser und eventuell auch Snacks für unseren Hund einpacken.

Infos und Tipps

Art: Rundweg

Startpunkt: Parkplatz Hollerather Knie an der B265, Luxemburger Strasse, 53940 Hellenthal

​Dauer: 3 Stunden, kürzere Varianten möglich

Strecke: 9 km, kürzere Varianten möglich

Höhenmeter: Flaches Gelände

Ideale Jahreszeit: April und Mai, Blütezeit für Narzissen

Schwierigkeit: Mittel

Für Hunde: Für alle Hunde geeignet, Wasser und Snacks einpacken

Kontakt: tourismus@hellenthal.de

Durch den Wald zum Blütenmeer

Wir folgen den Schildern des Narzissenrundwegs, der uns in einer großen Rechtskurve am Waldrand entlang nach Norden führt. Nach einer knappen halben Stunde erreichen wir eine Weggabelung, an der unser Wanderweg nach links abbiegt und nun in den Wald hinein führt. Nach einigen hundert Metern erscheint rechter Hand ein Ausläufer der Olef und schon bald kommen wir an eine Kreuzung, an der wir entscheiden können, wie groß unsere Tour werden soll.

Für eine schnelle Runde können wir direkt links abbiegen und den Wegweisern des fünf Kilometer langen Narzissenrundwegs folgen, der uns zurück zum Parkplatz bringt. Einen Teil des ersten Abschnitts laufen wir bei dieser Strecke doppelt und verpassen die eigentlich schönsten Abschnitte der Tour.

Biegen wir rechts ab, können erreichen wir nach etwa 800 Metern einen alten Steinbruch. Dieser ist für sich selbst zwar keine große Sehenswürdigkeit, die Stelle bietet aber einen schönen Ausblick über das Oleftal und die gelb blühenden Narzissenwiesen. Den Weg zum Steinbruch müssen wir wieder zurücklaufen, um zur Kreuzung zu gelangen und den Rückweg antreten zu können.

​Falls uns der Abstecher zum Steinbruch zu lange dauert und wir uns lieber gleich die Pracht der Narzissen ansehen wollen, gehen wir geradeaus, überqueren die Olef und sind nun in Belgien. Nach etwa 100 Metern biegen wir rechts ab und folgen dem Weg Richtung Westen, rechts von uns schlängelt sich die Olef durch die wunderschönen Narzissenwiesen. Von nun an folgen wir der Beschilderung des Großen Narzissenrundwegs.

Der abwechslungsreiche Weg führt uns am Waldrand entlang in einer langgezogenen Linkskurve anschließend Richtung Süden und folgt nun dem Jansbach. An der nächsten großen Kreuzung, die wir nach einem guten Kilometer erreichen, biegen wir nach links ab. Nach etwa 20 Minuten queren wir noch einmal die Olef, bevor es zurück in den Wald geht. An der Gabelung nutzen wir den rechten Weg, auf dem wir nach etwa zehn Minuten wieder am Parkplatz sind.

Kurzweilige Osterwanderung mit vielen Abkürzungsmöglichkeiten

Eine gut machbare Wanderung, die wir je nach Kondition oder Wetter beliebig abkürzen oder auch verlängern können: Vom kleinen Narzissenrundweg mit ca. fünf Kilometern Strecke, die von uns empfohlene Runde mit neun Kilometern oder für Wanderbegeisterte und Hunde mit Bewegungsdrang noch länger. Im gut ausgebauten Wanderwegnetz können wir den Rundweg beispielsweise noch am Jansbach entlang nach Süden verlängern oder unser Abstecher zum alten Steinbruch fällt ausgiebiger aus – hier setzen nur unsere Konditionen und die mitgebrachten Vorräte die Grenzen. Auf keinen Fall verpassen sollten wir aber die Narzissenwiesen.

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