​Reiseziele und Touren

​Ratschinger Almenweg: Südtirol mit Hund

​Der Ratschinger Almenweg führt auf der Nordseite des Jaufenkamms zu sieben Almen und bietet einen schönen Ausblick auf das Ratschinger Tal und die umliegenden Berggipfel.

Tolle Aussicht über das Ratschingstal mit wenig Anstrengung

​Als ausgedehnter Spaziergang mit einigen Höhenmetern, aber ohne nennenswerte Herausforderungen lädt uns der Ratschinger Almenweg zu einem Tagesausflug mit Einkehrmöglichkeiten und tollen Ausblicken auf die Südtiroler Alpen ein. Der Weg kann in vielen Varianten und Teilabschnitten gegangen werden, wir stellen die komplette Strecke von Ratschings bis Flading vor. Da der Almenweg eine einfache Strecke ist, bringt uns ein stündlich fahrender Bus (Linie 319) zurück zu unserem Ausgangspunkt in Sterzing bzw. Gasteig. Falls zwei Autos vorhanden sind, kann eines in Flading geparkt werden – so sind wir unabhängig und unser Hund kann den Almenweg in aller Ruhe und ohne Zeitdruck erkunden.

Infos und Tipps

Art: Einfacher Weg, Rückfahrt mit Bus möglich

Startpunkt: Parkplatz "Kalcheralm" an der Jaufenpassstraße, Jaufenstraße 1, 39040 Ratschings. Empfehlenswert: Auto in Sterzing oder Gasteig parken oder zwei Autos haben

​Dauer: 5,5 Stunden (6,5 Stunden mit ÖPNV)

Strecke: 15 km (18 km mit ÖPNV)

Höhenmeter: 970 Höhenmeter

Ideale Jahreszeit: Juni bis Oktober

Schwierigkeit: Leicht

Für Hunde: Für alle Hunde geeignet, Wasser und Snacks sind empfehlenswert, können aber an den vielen Almen auch wieder aufgefüllt werden

Kontakt: info@ratschings.info

​Anfahrt

Je nachdem, wie viele Autos wir haben, benötigt die Anfahrt zum Startpunkt auf der Kalcheralm mehr oder weniger Planung. Mit zwei Autos kann die Tour zeitlich völlig unabhängig vom ÖPNV gegangen werden, wir parken das zweite Auto in Flading am Endpunkt unserer Route und fahren mit dem ersten Auto zum Parkplatz "Kalcheralm" an der Jaufenpassstraße. Mit nur einem Auto müssen wir uns einen Parkplatz in Sterzing oder Gasteig suchen und dann an den Fahrzeiten der Buslinie 317 in Richtung Passo Giovo orientieren.

​Der Bus fährt zwei Mal täglich, wobei für unsere Wanderung nur die Fahrt am Vormittag in Betracht kommt. Für die Rückfahrt müssen wir von Flading aus noch drei Kilometer talabwärts bis zur Haltestelle Larch laufen, um mit der Linie 319 in Richtung Vipiteno zu unserem Auto zurückzukommen. Die Fahrzeiten betragen jeweils etwa zwischen 20 und 25 Minuten.

Sobald unsere Rückfahrt in trockenen Tüchern ist, geht es los! Von der Jaufenstraße aus geht es in relativ ebenem Gelände entlang des (Fahr-)Wegs 19B zunächst zur Kalcheralm, die wir nach einer guten halben Stunde erreichen. Wem der Fahrweg zu langweilig ist und wer lieber durch das Gelände gehen will, kann auch den alternativen Steig nehmen, dieser ist etwas länger und hat mehr Höhenmeter. Auf dem gleichen Fahrweg geht es weiter zur Rinneralm, hier ist etwas Vorsicht geboten, falls unser Hund auf freilaufende Tiere trifft. Wenn wir zurückblicken, sehen wir den Jaufenspitz und das Jaufenpasshaus und nach einer Kehre können wir das Ratschinger Tal und die umligenden Berggipfel bewundern.

​Vorbei an der Bergstation gehen wir zur Wasserfalleralm, von der aus wir auf dem bestehenden Weg weiter zur Saxnerhütte kommen. Diese ist mit 1980 Höhenmetern der höchste Punkt unserer Tour und bietet einen schönen Ausblick. Auf dem Ratschinger Almenweg (Weg 15) erhaschen wir immer wieder eine tolle Aussicht über das Ratschinger Tal, während wir weiter zur Äußeren gehen. Nach der Alm geht es noch einmal bergauf bis auf 1931 m Höhe und wir können schon den weiteren Streckenverlauf und unseren Endpunkt an der Klammalm erkennen. Wir folgen dem leicht abfallenden Höhenweg zur Inneren Wumblsalm (Achtung, als einzige Alm keine Bewirtung!) und gehen dann noch ein letztes Mal bergauf zur Klammalm auf 1925 m Höhe ganz am Ende des Ratschinger Tals. Von nun an geht es nur noch bergab: Der Weg 12 bringt uns von der Klammalm auf direktem Weg zum Parkplatz nach Flading.

Sollten wir mit dem ÖPNV zurück nach Gasteig oder Sterzing fahren, haben wir nun noch etwa drei Kilometer entlang der Straße bis zur Haltestelle Larch vor uns.

Ausgedehnter Spaziergang mit vielen Einkehrmöglichkeiten

​Der Weg ist gut beschildert und auch für untrainierte Wanderer machbar, auch für unseren Hund gibt es keine besonderen Voraussetzungen. Sprünge, Schwindelfreiheit oder Klettereinheiten werden zu keinem Zeitpunkt gefordert und die gastlichen Hütten und Almen laden in den Sommermonaten zur Einkehr und zum Verweilen ein. Auch die Wasserreserven können hier immer wieder aufgefüllt werden. Lediglich die Zeit sollten wir bei der schönen Aussicht und den vielen kulinarischen Verlockungen nicht aus den Augen verlieren, der letzte Bus von Larch aus fährt um 18:29 Uhr.

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